Espressobohnen
Espressobohnen sind das Herzstück jeder guten Tasse Espresso. Bei roastmarket wartet eine große Auswahl an hochwertigen Espressobohnen führender Röstereien, von klassischen Arabica-Robusta-Blends bis hin zu sortenreinen Arabica-Röstungen, für Siebträger und Vollautomaten. Mehr über Espressobohnen erfahren
Espressobohnen kaufen bei roastmarket
Wer einen intensiven, aromatischen Espresso zubereiten möchte, braucht die passenden Bohnen. Espressobohnen unterscheiden sich von gewöhnlichen Kaffeebohnen vor allem durch ihre spezielle Röstung und das daraus resultierende Geschmacksprofil. Bei roastmarket stehen über 1.000 Produkte aus den bekanntesten Röstereien zur Auswahl, darunter klassische Blends, sortenreine Arabica-Röstungen und kräftige Robusta-Anteile.
Was unterscheidet Espressobohnen von Kaffeebohnen?
Der entscheidende Unterschied liegt in der Röstung. Espressobohnen werden deutlich länger geröstet als Bohnen für Filterkaffee: rund 20 Minuten stehen den etwa 13 Minuten einer typischen Filterröstung gegenüber. Diese längere Röstzeit reduziert den Säuregehalt erheblich und entwickelt intensive Röstaromen sowie die charakteristische stabile Crema. Äußerlich sind Espressobohnen in der Regel matter und heller als die glänzenden Bohnen für Filterkaffee. Das Ergebnis ist ein Koffeingehalt von rund 110 mg pro 100 ml im Espresso, verglichen mit etwa 80 mg pro 100 ml beim Filterkaffee.
Arabica und Robusta: Was steckt in der Espressobohne?
Die meisten Espressomischungen setzen auf eine Kombination aus Arabica und Robusta. Typische Blend-Verhältnisse liegen bei 80 zu 20 oder 70 zu 30 Prozent. Arabica-Bohnen reifen rund 11 Monate und bringen komplexe, fruchtige und aromatische Noten in die Tasse. Robusta-Bohnen hingegen reifen in 6 bis 8 Monaten und liefern mehr Körper, eine dichtere Crema sowie einen höheren Koffeingehalt. Robusta enthält etwa doppelt so viel Koffein wie Arabica. Wer einen besonders intensiven Espresso bevorzugt, greift zu Blends mit höherem Robusta-Anteil. Für fruchtig-komplexe Profile empfehlen sich sortenreine Arabica-Röstungen.
Wie entsteht die Espressobohne durch die Röstung?
Die Röstung ist der entscheidende Schritt auf dem Weg zur Espressobohne. Durch die längere Röstdauer werden Chlorogensäuren abgebaut, was den Säuregehalt im Vergleich zu Filterröstungen deutlich senkt. Gleichzeitig entstehen durch die Maillard-Reaktion und das sogenannte Sugar Browning intensive Röstaromen wie Schokolade, Karamell und Nuss. Das Ergebnis ist ein vollmundiger, kräftiger Espresso mit stabiler Crema und tiefem Aroma. Für Vollautomaten empfehlen sich mittel- bis dunkel geröstete Bohnen mit schokoladigen oder nussigen Profilen. Stark ölige Bohnen sollten bei Vollautomaten vermieden werden, da sie das Mahlwerk belasten können.
Die perfekte Espressobohne finden
Die Wahl der richtigen Espressobohne hängt von der Zubereitungsart und dem persönlichen Geschmack ab. Espressobohnen entfalten ihr volles Potenzial in Siebträgermaschinen und Vollautomaten, da die kurze Kontaktzeit mit heißem Wasser und der hohe Druck die Aromen optimal extrahieren. Für Filterkaffeemaschinen sind Espressobohnen weniger geeignet, da das Ergebnis durch die längere Extraktionszeit sehr bitter und intensiv ausfällt. Das Italienische Institut für Espresso empfiehlt 7 Gramm Kaffeemehl pro Tasse, mit einer Toleranz von plus oder minus 0,5 Gramm. Der Mahlgrad sollte für Espresso fein eingestellt sein, für Filterkaffee mittel bis grob.
Espressobohnen richtig lagern
Frische ist das wichtigste Qualitätsmerkmal bei Espressobohnen. Das Röstdatum auf der Verpackung gibt Aufschluss über die Frische. Idealerweise werden Bohnen innerhalb von drei Monaten nach der Röstung verbraucht. Fünf Faktoren beeinträchtigen die Qualität der Bohnen besonders: Feuchtigkeit, Sauerstoff, Fremdgerüche, Licht und Hitze. Zur optimalen Lagerung eignen sich luftdichte, undurchsichtige Behälter, etwa aus Keramik mit Gummidichtung. Der Kühlschrank ist ungeeignet, da Feuchtigkeit und Fremdgerüche die Aromen der Bohnen negativ beeinflussen. Wer immer frischen Espresso genießen möchte, kauft am besten nur so viele Bohnen, wie innerhalb von zwei Wochen verbraucht werden.
Mahlgrad und Zubereitung für den perfekten Espresso
Frisch gemahlene Bohnen sind die Grundlage für einen aromatischen Espresso. Eine hochwertige Kaffeemühle sorgt für einen gleichmäßigen, feinen Mahlgrad, der für die optimale Extraktion im Siebträger oder Vollautomaten entscheidend ist. Wer seinen Espresso direkt vor der Zubereitung mahlt, erhält das volle Aromaspektrum der Bohne. Für Espressokocher eignen sich ebenfalls Espressobohnen, wobei der Mahlgrad etwas gröber eingestellt werden sollte als beim Siebträger.
Espressobohnen kaufen bei roastmarket
Bei roastmarket finden sich Espressobohnen aus über 100 Röstereien, von regionalen Spezialitätenröstern bis zu international etablierten Marken. Das Sortiment umfasst klassische Arabica-Robusta-Blends sowie sortenreine Arabica-Röstungen. Wer noch auf der Suche nach dem persönlichen Lieblingsespresso ist, findet in den Espresso Probierpaketen eine ideale Möglichkeit, verschiedene Röstungen kennenzulernen. Für eine individuelle Empfehlung steht der Kaffeefinder zur Verfügung.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Unterschied gibt es zwischen Espressobohnen und normalen Kaffeebohnen?
Espressobohnen werden länger geröstet als Bohnen für Filterkaffee, rund 20 Minuten gegenüber etwa 13 Minuten. Diese längere Röstzeit senkt den Säuregehalt deutlich, entwickelt intensive Röstaromen und sorgt für eine stabile Crema. Äußerlich sind Espressobohnen matter, während Filterkaffeebohnen glänzend erscheinen. Der Koffeingehalt liegt beim Espresso bei etwa 110 mg pro 100 ml, beim Filterkaffee bei rund 80 mg pro 100 ml.
Was ist besser für Espresso: 100 % Arabica oder ein Blend mit Robusta?
Das hängt vom persönlichen Geschmack ab. Sortenreine Arabica-Bohnen bringen fruchtige, komplexe Aromen in die Tasse. Blends mit Robusta-Anteil liefern mehr Körper, eine dichtere Crema und einen höheren Koffeingehalt, da Robusta etwa doppelt so viel Koffein enthält wie Arabica. Typische Espressomischungen setzen auf Verhältnisse von 80 zu 20 oder 70 zu 30 Prozent Arabica zu Robusta.
Wie lagere ich Espressobohnen am besten?
Die fünf größten Feinde frischer Espressobohnen sind Feuchtigkeit, Sauerstoff, Fremdgerüche, Licht und Hitze. Bohnen sollten in luftdichten, undurchsichtigen Behältern aus Keramik oder ähnlichem Material aufbewahrt werden. Der Kühlschrank ist ungeeignet, da dort Feuchtigkeit und Fremdgerüche die Aromen beeinträchtigen. Idealerweise werden Bohnen innerhalb von drei Monaten nach der Röstung verbraucht und nur in Mengen für maximal zwei Wochen eingekauft.
Welche Espressobohnen eignen sich für Vollautomaten?
Für Vollautomaten empfehlen sich mittel- bis dunkel geröstete Espressobohnen mit schokoladigen, nussigen oder kräftigen Aromen. Stark ölige Bohnen sollten vermieden werden, da sie das Mahlwerk des Vollautomaten belasten können. Arabica-Robusta-Blends sind für Vollautomaten besonders beliebt, da sie einen vollmundigen Geschmack und eine gute Crema liefern.
Wie viel Kaffee brauche ich für einen Espresso?
Das Italienische Institut für Espresso empfiehlt 7 Gramm Kaffeemehl pro Tasse Espresso, mit einer Toleranz von plus oder minus 0,5 Gramm. Der Mahlgrad sollte fein eingestellt sein. Wer Bohnen direkt vor der Zubereitung frisch mahlt, holt das volle Aromapotenzial aus der Bohne heraus.
Woran erkenne ich frische Espressobohnen?
Das Röstdatum auf der Verpackung ist der zuverlässigste Indikator für Frische. Bohnen sollten idealerweise innerhalb von drei Monaten nach der Röstung verwendet werden. Ein leichter Glanz auf der Oberfläche der Bohnen durch ausgetretene Kaffeefette kann ebenfalls auf Frische hinweisen. Originalverpackungen mit Aromaventil schützen die Bohnen optimal bis zur Öffnung.