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Espressokocher
Für Sie als Kaffeeliebhaber steht sicher ebenfalls fest: Es gibt (fast) nichts Besseres als einen perfekt zubereiteten Espresso. Doch wie erreichen Sie diesen aromatischen Hochgenuss? Die Antwort liegt oft in der traditionellen italienischen Espressokanne.
Mehr über Espressokocher erfahrenItalienischer Espressokocher – viele Namen, eine Bedeutung
Gerade wenn nicht immer Zeit ist, einen Kaffee aus einem Kaffeevollautomaten oder aus einer Siebträgermaschine zu kreieren, ist der kleine Kocher die perfekte Alternative. Das gilt im Übrigen nicht nur daheim, sondern auch unterwegs beim Camping oder beim Trekking, wenn zumindest offenes Feuer zur Verfügung steht. Bekannt ist der Espressokocher allgemein unter vielen Namen, wie zum Beispiel auch als:
- Mokkakanne
- Herdkanne
- Kaffeekocher
- Mokkakocher
- italienische Espressokanne
Italienischer Kaffeekocher für den Herd – so funktioniert er
Espressokocher lassen sich einfach handhaben. In nur drei kurzen Schritten kreieren Sie Ihren Espressogenuss.
- Schritt 1: Geben Sie die frisch gemahlenen Espressobohnen in den Filter. Passende Espresso Probierpakete finden Sie bei roastmarket.
- Schritt 2: Füllen Sie das Wasser bis zur Markierung (nicht über das Sicherheitsventil) ins Unterteil ein.
- Schritt 3: Stellen Sie den Espressokocher auf den Herd und warten Sie, bis das charakteristische Zischen beginnt.
Besonderheiten je nach Herdtyp beachten
Nicht jeder Espressokocher ist für jeden Herd geeignet. Bei Induktionsherden sollten Sie speziell darauf achten, dass beim Espresso Kocher Induktion auch als Merkmal angegeben ist. Suchen Sie ein universell einsetzbares Modell, dann sind Espressokocher aus Edelstahl meist die beste Wahl.
Funktioniert ein Espressokocher beim Camping?
Für wahre Kaffeeliebhaber ist der Genuss eines frisch zubereiteten Espressos auch im Urlaub oder beim Camping unerlässlich. Aber Achtung: Ein klassischer, konzentrierter Espresso wie aus Vollautomat oder Siebträgermaschine ist mit dem Espressokocher nicht zubereitbar. Dafür zaubert er einen intensiven, kräftigen Kaffee. In solchen Situationen zeigt der Espressokocher seine wahre Stärke:
- Kompakte Größe: Die meisten Espressokocher sind klein und leicht. Wenn das Gepäck für eine Reisekaffeemaschine nicht groß genug ist, dann ist der kleine Espressokocher die perfekte Alternative.
- Keine Stromquelle nötig: Da ein Espressokocher direkt auf dem Herd oder über offenem Feuer funktioniert, benötigt er keinen Strom. Ein Kaffeekocher beim Camping ist daher die perfekte Ausstattung, wenn keine oder nicht immer Elektrizität verfügbar ist.
- Robuste Bauweise: Viele Espressokocher sind aus robustem Material wie Aluminium oder Edelstahl gefertigt und können den Herausforderungen des Outdoor Gebrauchs standhalten.
- Einfache Handhabung: Das Prinzip des Espressokochers ist einfach und erfordert keine besondere Vorbereitung oder spezielles Zubehör.
Kaffeekocher für Induktionsherde
Wenn Sie einen Induktionsherd besitzen, ist es ratsam, einen Espressokocher zu wählen, die speziell für diese Herdart gekennzeichnet ist oder das Label "für Induktion geeignet" trägt. Diese Mokkakannen verfügen über einen ferromagnetischen Stahlboden, der für Induktionskochfelder ausgelegt ist. Induktionsherde nutzen kleine Spulen unter den Kochzonen, die ein magnetisches Feld erzeugen, wenn sie in Kontakt kommen. Dieses Feld erzeugt Wirbelströme, die den Boden des Espressokochers erhitzen, wobei die Kochzone selbst kalt bleibt. Nur das Kochgeschirr, in diesem Fall der Espressokocher, wird erhitzt. Produkte aus ferromagnetischem Material sind hierfür besonders zu empfehlen. Bevor Sie einen Kauf tätigen, sollten Sie überprüfen, ob Sie ein herkömmliches oder ein spezielles Modell an Espressokocher für Induktionskochfelder benötigen.
Wissenswert: Während viele Espressokocher aus Aluminium nicht für Induktionskochfelder geeignet sind, sind Edelstahlmodelle meistens kompatibel mit allen Herdtypen.
Espressokocher kaufen – die wichtigsten Kriterien
Espresso zählt zu den beliebtesten Kaffeezubereitungsarten weltweit. Ob im Café oder bequem in den eigenen vier Wänden – ein Genuss ist es auf jeden Fall immer. Bevor Sie sich aber den passenden Espressokocher bei roastmarket bestellen, sollten Sie über die wichtigsten Kaufkriterien informiert sein. Wie Kaffee im Espressokocher optimal gelingt und welche Tipps & Tricks dabei wichtig sind, erfahren Sie in unserem Video:
Material
Die meisten Espressokocher sind aus Aluminium oder Edelstahl gefertigt. Während Aluminium leicht und kostengünstig ist, ist Edelstahl dagegen als Material langlebiger und rostfrei.
Größe und Kapazität
Je nachdem, wie viele Personen in Ihrem Haushalt Espresso trinken, sollten Sie die Größe des Espressokochers passend wählen. Es gibt Modelle, die dafür ausgelegt sind, nur einen Espresso zu kreieren – und auch Varianten, bei denen Sie bis zu zehn Portionen gleichzeitig herstellen können.
Herdart
Nicht jeder Espressokocher ist für alle Herdarten geeignet. Da der Espressokocher elektrisch funktioniert, müssen Sie überprüfen, wie Sie ihn verwenden können:
- für Gas
- für Elektro
- für Keramik
- für Induktion
Dichtungsring
Ein qualitativer Dichtungsring ist wichtig, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Einige Modelle bieten Ersatzdichtungen an, die leicht ausgetauscht werden können.
Design und Form
Während die Funktionalität im Vordergrund steht, kann bei einem Espressokocher auch das Design eine Rolle spielen. Es gibt klassische und moderne Formen, die sich in Ihre Küchenausstattung einfügen.
Handhabung und Reinigung
Ein einfacher Zusammenbau und eine leichte Reinigung sind vorteilhaft. Einige Espressokocher sind sogar spülmaschinenfest, andere wiederum müssen Sie von Hand reinigen.
Sicherheitsmerkmale
Wenn Sie sich eine Espressokanne kaufen möchten, achten Sie darauf, dass sie über ein Sicherheitsventil verfügt. In diesem Fall wird der Druck im Inneren reguliert. Das macht die Handhabung noch sicherer.
Bei roastmarket die perfekte Mokkakanne kaufen
Ein Espressokocher ist mehr als nur ein Küchengerät. Es ist ein Stück Tradition, ein Ritual und ein Garant für aromatischen Kaffeegenuss.
Egal ob zu Hause oder unterwegs – mit einem Espressokocher von roastmarket starten Sie garantiert munter in den Tag.
Häufig gestellte Fragen
Warum schmeckt der Kaffee aus dem Espressokocher manchmal bitter?
Ein bitterer Geschmack entsteht meist durch eine zu hohe Hitzeeinwirkung auf das Kaffeepulver während der Aufheizphase. Wenn das Wasser im Kocher zu lange braucht, um zu sieden, "verbrennt" das Pulver im Siebeinsatz. Um dies zu vermeiden, kann bereits heißes Wasser in den Kessel gefüllt werden. Zudem sollte die Kanne sofort vom Herd genommen werden, sobald das typische sprudelnde Geräusch am Ende des Brühvorgangs zu hören ist.
Welcher Mahlgrad ist für die Zubereitung im Espressokocher ideal?
Für die klassische Herdkanne wird ein mittlerer bis feiner Mahlgrad benötigt. Ist das Pulver zu fein (wie für eine Siebträgermaschine), kann das Wasser nicht gleichmäßig durchdringen, was zu einem bitteren und überextrahierten Ergebnis führt. Ist der Mahlgrad hingegen zu grob (wie für Filterkaffee), schmeckt das Ergebnis wässrig und säuerlich. Idealerweise sollte die Konsistenz des Kaffeemehls an feines Speisesalz erinnern.
Kann man einen Espressokocher aus Aluminium auf einem Induktionsherd nutzen?
Reinrassige Aluminiumkannen funktionieren aufgrund des fehlenden Magnetismus nicht direkt auf einem Induktionsfeld. Es gibt jedoch zwei Lösungen: Die Verwendung einer speziellen Induktions-Adapterplatte, die als Zwischenschicht dient, oder der Kauf eines Induktions-Modells. Diese modernen Varianten besitzen einen Boden aus Edelstahl, der die elektromagnetischen Wellen des Induktionsherdes aufnehmen und in Wärme umwandeln kann.
Wie oft sollte die Dichtung des Espressokochers gewechselt werden?
Die Gummidichtung im Oberteil der Kanne ist ein Verschleißteil und sollte etwa einmal pro Jahr oder bei sichtbaren Abnutzungen ausgetauscht werden. Wenn beim Brühvorgang Dampf oder Wasser an den Seiten der Verschraubung austritt, ist dies ein klares Zeichen für eine poröse oder verhärtete Dichtung. Ein regelmäßiger Wechsel sorgt dafür, dass der notwendige Druck im Inneren stabil aufgebaut werden kann.
Ist es normal, dass nach dem Kochen Wasser im unteren Behälter zurückbleibt?
Ja, es ist technisch bedingt völlig normal, dass eine kleine Menge Restwasser im Kessel verbleibt. Das Steigrohr des Filtertrichters reicht absichtlich nicht bis ganz auf den Boden der Kanne. Dies dient als Sicherheitsmerkmal, um eine Überhitzung des Metalls und ein mögliches "Trockenkochen" zu verhindern. Man sollte daher niemals versuchen, das gesamte Wasser durch übermäßige Hitze nach oben zu drücken.
Darf der Espressokocher in die Spülmaschine?
Dies hängt strikt vom Material ab. Modelle aus Edelstahl sind in der Regel spülmaschinengeeignet, was die Pflege erleichtert. Klassische Espressokocher aus Aluminium hingegen dürfen niemals in den Geschirrspüler, da die Salze und Reiniger das Material oxidieren lassen. Dies führt zu einer unschönen grauen Verfärbung und kann gesundheitlich bedenkliche Stoffe lösen sowie den Kaffeegeschmack ruinieren.