Espresso
Espresso & Filterkaffee: Was sind die Unterschiede?

Die Auswahl der Bohnen ist entscheidend: Wussten Sie schon, dass es ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Espresso und Filterkaffee aus unterschiedlichen Bohnen entstünden? Tatsächlich liegt der wahre Unterschied zwischen den beiden in der Röststufe bzw. dem Röstgrad. Außerdem besteht Espresso oft aus einem kleinen oder mittleren Robusta-Bohnen-Anteil, der den charakteristischen Geschmack und die charakteristische Crema in der Tasse ausmacht. Arabica-Bohnen werden mit ihrem seichten und feinen Aroma klassisch häufiger für Filterkaffee genutzt. Mischungen dieser Bohnen sind typisch für Espressoröstungen. Diese werden dann “Kaffee Blends” genannt, wobei die meisten Espressi einen Mix aus 80/20 oder 70/30 Arabica- und Robusta-Anteil bestehen, was auch den Koffeingehalt beeinflusst.
Espresso: Die Kunst der Röstung
Was Espresso und Filterkaffee hauptsächlich unterscheidet, ist der Röstgrad. Dunkler geröstete Espressobohnen bringen eine tiefe Geschmacksintensität und besitzen weniger Säure, da die längere Röstung die Chlorogensäure in der Bohne reduziert. Außerdem ist die Zubereitung der beiden Getränke grundverschieden. Während Espresso durch die Kombination von hohem Druck und wenig Wasser in nur ca. 25 Sekunden hergestellt wird, erfordert Filterkaffee eine andere Technik. Espresso wird klassisch in der Siebträgermaschine bzw. Espressomaschine oder im Vollautomaten zubereiten. Hier sorgt der hohe Druck in der Kaffeemaschine dafür, dass ein fein gemahlener Espresso in einer kurzen Kontaktzeit zum Wasser aromatisch und geschmacksintensiv, aber nicht bitter oder sauer wird. Filterkaffee hingegen hat eine viel längere Brühzeit und daher auch eine höhere Kontaktzeit von Wasser und Kaffeemehl.
Die Etikette des Espresso-Genusses
Traditionell wird Espresso schnell und ohne Schnick Schnack getrunken, vor allem in seiner Heimat Italien. Zucker im Espresso? Einige Puristen mögen es nicht, aber viele schätzen die Karamellnote, die Zucker im Espresso hinzufügt. Milch in Espresso hingegen ist ein No-Go für viele Kenner, es sei denn, es ist die dezente Milchschaumhaube im Espresso macchiato. Übrigens: In Italien bedeutet "Kaffee bestellen" in der Regel übrigens ein Espresso. Wenn Sie im Urlaub also mehr oder eine Variation möchten, sollten Sie dies genau spezifizieren. Und: Cappuccino wird in Italien nachmittags nicht mehr getrunken, stattdessen ersetzt der kleine Espresso den Koffeinschub.
Die fünf Regeln für perfekten Espresso

Italien gilt als Geburtsort der Kaffeekultur- zwei findige Italiener erfanden die Espressomaschine, die Kaffee in kürzester Zeit zubereitete, und revolutionieren damit die Kaffeewelt. Einen erstklassigen Espresso zuzubereiten erfordert Expertise. Die "5 M"-Formel umfasst: Mischung, Menge, Mahlgrad, Maschine und Mensch.
- Mischung: Achten Sie auf eine hervorragende Qualität und Lagerung der Bohnen. Alte Kaffeebohnen verlieren an Geschmack und Aroma. Minderwertige Bohnen schmecken auch bei bester Zubereitung nicht.
- Menge: Das perfekte Verhältnis von Kaffee zu Wasser ist entscheidend. Halten Sie sich an ein Espresso Brührezept, wenn Sie noch keine Erfahrung haben.
- Mahlgrad: Ein zu grober oder zu feiner Mahlgrad kann den Geschmack beeinträchtigen.
- Maschine: Die richtigen Einstellungen und regelmäßige Wartung Ihrer Kaffeemaschine sind unerlässlich.
- Mensch: Achten Sie darauf, häufige Fehler zu vermeiden, z. B. die Verwendung alter Bohnen oder das Vergessen, die Tasse vorzuwärmen.
Der perfekte Espresso - unsere Tipps
Gibt es ein leckeres und gleichzeitig einfaches Espresso-Rezept? In unserem Video finden Sie Expertentipps zur Zubereitung in der Siebträgermaschine vom Kaffee-Experten Julian Ploch. Entscheidend ist dabei vor allem eine ausgeglichene Balance von Säure und Bitterkeit. Um diese zu erreichen, sind Extraktion und Geschmacksintensität zwei grundlegende Faktoren, die es aufeinander abzustimmen gilt. Das entsprechende Brührezept kann jeder selbst anwenden und auf den eigenen Geschmack abstimmen, um das perfekte Verhältnis von sauren zu bitteren Elementen herauszuarbeiten und einen hervorragenden Espresso zubereiten zu können. Es gilt: Testen, probieren, verändern und schließlich genießen. Hier klicken und lernen:
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Qualität und Vielfalt sind entscheidend beim Kaffeekauf. Das Kaufen von Espresso bei uns im roastmarket-Shop bietet eine größere Auswahl, insbesondere bei Spezialitäten. roastmarket ist eine solche Plattform, die eine Vielzahl von Espressosorten anbietet. Es gibt zahlreiche Espresso-Variationen, die entweder durch Milch oder andere Zusätze angereichert werden. Einige Beispiele sind Espresso Corretto, Caffè freddo und Cortado.
Häufig gestellte Fragen
Was macht einen hochwertigen Espresso in Österreich aus?
Ein hochwertiger Espresso wird in Österreich durch sorgfältig ausgewählte Bohnen, eine dunkle Röstung und meisterhafte Handwerkskunst geprägt. Das Ergebnis ist ein intensives Aroma mit dichter Crema, wie man es aus den Wiener Kaffeehäusern kennt. Im Unterschied zu Filterkaffee werden Espressobohnen feiner gemahlen und unter hohem Druck extrahiert. Bei roastmarket findest du Espresso, der nach österreichischem Qualitätsverständnis geröstet wird.
Welche Bohnen empfehlen sich für den Einsatz im Kaffeevollautomaten?
Für österreichische Kaffeevollautomaten empfehlen sich kräftig geröstete Espressobohnen mit wenig Säure und viel Körper. Diese Bohnen sorgen für eine samtige Crema und harmonieren perfekt mit Milch für Klassiker wie Melange oder Verlängerten. Die dunkle Röstung schont zudem das Mahlwerk und bringt den typischen Espressogeschmack zur Geltung. roastmarket bietet eine große Auswahl an Bohnen, die für Vollautomaten optimiert sind.
Arabica oder Robusta: Was passt besser zu meinem Geschmack?
Arabica-Bohnen bringen feine, fruchtige Noten und eine elegante Säure ins Spiel, während Robusta-Anteile für mehr Fülle, erdige Aromen und eine besonders dichte Crema sorgen. In Österreich sind Blends mit Robusta beliebt, weil sie dem Espresso mehr Kraft und einen höheren Koffeingehalt verleihen. Die Wahl hängt davon ab, ob du lieber einen milden oder einen kräftigen Espresso bevorzugst.
Wie bewahre ich Espressobohnen am besten auf?
Nach dem Öffnen solltest du Espressobohnen in der Originalverpackung luftdicht verschließen und an einem kühlen, trockenen Ort lagern – idealerweise in einer Aromadose. Direkte Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit sind zu vermeiden. Im Kühlschrank verlieren die Bohnen schnell an Geschmack, da sie Fremdgerüche aufnehmen können. roastmarket empfiehlt, Bohnen möglichst frisch zu verbrauchen.
Welcher Mahlgrad eignet sich für die Zubereitung von Espresso?
Für einen klassischen Espresso aus der Siebträgermaschine ist ein sehr feiner Mahlgrad entscheidend. Das Pulver sollte fein wie Mehl sein, damit das Wasser mit dem richtigen Widerstand durchläuft und die Aromen extrahiert werden. Ist der Mahlgrad zu grob, schmeckt der Espresso dünn; ist er zu fein, wird er bitter. Am besten testest du verschiedene Einstellungen, bis der Geschmack passt.
Wie erkenne ich frische Espressobohnen beim Kauf?
Frische Espressobohnen erkennst du am Röstdatum – ideal ist eine Röstung, die nicht älter als zwei bis drei Monate ist. Eine leicht glänzende, ölige Oberfläche deutet auf eine dunkle, frische Röstung hin, wie sie in Österreich beliebt ist. Bei roastmarket findest du ausschließlich Bohnen, die regelmäßig frisch geröstet und schnell geliefert werden.