Solino Kaffee
Solino Kaffee steht für einen einzigartigen Ansatz: Vom Anbau bis zur Verpackung entsteht jede Bohne vollständig in Äthiopien. Wer beim Kleinen Brauner oder Espresso auf Herkunft und Haltung achtet, findet bei Solino einen Kaffee mit echter Geschichte dahinter.
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Solino Kaffee: Äthiopien von Anfang bis Ende
Wer beim morgendlichen Espresso oder der gemütlichen Kaffeejause wissen möchte, woher der Kaffee wirklich kommt, stößt bei Solino auf eine außergewöhnliche Antwort. Solino Kaffee ist der erste Kaffee, der vollständig in Äthiopien produziert wird. Das bedeutet: Ernte, Röstung, Mahlung und Verpackung finden ausnahmslos im Ursprungsland statt. Kein anderer Schritt der Wertschöpfung wird ausgelagert. Wer eine Tasse Solino trinkt, hält damit ein Produkt in den Händen, das von der Kaffeepflanze bis zur versiegelten Packung niemals Äthiopien verlassen hat.
Das ist kein Marketingversprechen, sondern das Ergebnis jahrelanger Aufbauarbeit. Seit 2008 ist Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender der Frosta AG, in Äthiopien aktiv und hat das Solino-Projekt von Grund auf entwickelt. Er stellte die Anschubfinanzierung bereit, wählte einen kleinen Kaffeeröster in Addis Abeba aus, bildete dessen Mitarbeiter weiter und verhandelte mit Behörden um die nötigen Genehmigungen. Das Ergebnis ist ein Arabica-Kaffee mit echter Herkunftsgeschichte, der in Österreich bequem über roastmarket bestellt werden kann.
Das Projekt hinter dem Kaffee
Hinter Solino steckt mehr als ein Röstprojekt. Felix Ahlers arbeitet eng mit einer Waldkooperative zusammen, die von Yodbar Gashaw geleitet wird. Die 32-jährige Mutter von vier Kindern steht seit zwei Jahren an der Spitze dieser Kooperative und ist damit Teil eines Netzwerks, das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt wird. Rund 50 ähnliche Kooperativen profitieren von dieser Förderung. Solino hat im Rahmen des Projekts bereits 120 Arbeitsplätze in Äthiopien geschaffen. Wenn die gesamte Wertschöpfung im Ursprungsland verbleibt, können dort bis zu 60 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet werden als beim klassischen Rohkaffeeexport.
Darüber hinaus unterstützt Solino die Initiative OurFathersKitchen in Addis Abeba, die sich um Straßenkinder kümmert. Spenden kommen dort zu 100 Prozent bei den Kindern an, da alle Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind und keine administrativen Kosten entstehen. Wer Solino kauft, trägt also zu einem Kreislauf bei, der weit über den Kaffeegenuss hinausgeht.
Handeln statt Helfen: Das Solino-Prinzip
Das Leitprinzip von Solino lautet „Handeln statt Helfen". Dahinter steckt eine klare Überzeugung: Langfristige Perspektiven entstehen nicht durch klassische Entwicklungshilfe, sondern durch wirtschaftliche Teilhabe. Solino setzt deshalb auf den Aufbau lokaler Industrie, qualifizierter Arbeitsplätze und fairer Löhne direkt vor Ort. Felix Ahlers fungiert dabei offiziell als Zwischenhändler, der den fertig verarbeiteten Kaffee nach Österreich und Deutschland importiert und an Händler weitergibt. Der Unterschied zu konventionellen Handelsmodellen liegt darin, dass die Verarbeitung nicht im Importland, sondern in Äthiopien selbst stattfindet. Das schafft Wert dort, wo der Kaffee wächst.
Warum Solino auf Siegel verzichtet
Solino trägt bewusst keine Bio- oder Fairtrade-Siegel. Das klingt zunächst überraschend, hat aber einen nachvollziehbaren Grund. Zertifizierungen sind mit erheblichen Kosten verbunden, die letztlich die Kaffeebauern belasten und den Kaffee teurer machen, ohne ihn besser zu machen. Solino setzt stattdessen auf direkte Kontrolle: Felix Ahlers und sein Team prüfen die Anbaubedingungen regelmäßig vor Ort und führen Laborkontrollen auf Pestizidrückstände durch. In Äthiopien wird praktisch kein Dünger eingesetzt, und die Kaffeepflanze liefert dort ohne Chemie und Bewässerung gute Erträge. Faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen werden über die direkte Zusammenarbeit sichergestellt, nicht über ein Siegel auf der Verpackung.
Hochland Arabica aus Jimma und Illubabor
Die Kaffeepflanzen für Solino wachsen auf den Hochebenen der Regionen Jimma und Illubabor im Süden Äthiopiens, auf gut 2.000 Metern Höhe. Geerntet wird zwischen November und Januar. Die Bohnen werden sonnengetrocknet und anschließend im traditionellen Trommelröster in Addis Abeba über 22 Minuten bei niedriger Temperatur geröstet. Dieses schonende Langzeitröstverfahren bewahrt die natürlichen Aromen der Hochland-Arabica-Bohne und sorgt für ein ausgewogenes Geschmacksprofil. Im Wiener Kaffeehaus würde man sagen: ein Kaffee, der auch beim Großen Brauner oder Verlängerten überzeugt. Das Aromaprofil ist fruchtig-würzig mit einer feinen Note von Zartbitterschokolade. Die Crema ist stabil, der Körper angenehm vollmundig.
Äthiopien gilt als Ursprungsland des Arabica-Kaffees. Nirgendwo sonst auf der Welt wächst die Kaffeepflanze in einer solchen Vielfalt wilder Varietäten. Solino nutzt dieses einzigartige Terroir und macht es in der Tasse erlebbar, ohne Umwege über Röstereien in anderen Ländern.
Espresso, Caffè Crema und mehr
Das Sortiment von Solino umfasst zwei Hauptprodukte, die auf unterschiedliche Zubereitungsarten ausgerichtet sind. Der Solino Hochland Espresso eignet sich hervorragend für den Siebträger und liefert dort eine stabile Crema mit dem typisch fruchtig-würzigen Aromaprofil. Der Solino Caffè Crema ist ideal für Kaffeevollautomaten und bringt auch bei automatischer Zubereitung das volle Aroma der äthiopischen Hochlandbohne in die Tasse. Beide Produkte sind als ganze Bohne erhältlich und entfalten ihr Aroma am besten, wenn sie unmittelbar vor der Zubereitung frisch gemahlen werden. Wer keine eigene Kaffeemühle besitzt, findet bei roastmarket auch passende Zubehörlösungen.
Für alle, die beim Kapuziner oder Mokka auf Qualität aus dem Ursprungsland setzen möchten, ist Solino eine klare Empfehlung. Der Kaffee passt ebenso gut in die klassische Kaffeejause wie in den modernen Heimbarista-Alltag.
Solino bei roastmarket entdecken
Bei roastmarket findest du das vollständige Solino-Sortiment, bequem bestellbar und schnell geliefert nach Österreich. Neben Solino bietet roastmarket eine kuratierte Auswahl weiterer Espresso-Sorten, Filterkaffees und entkoffeinierten Kaffees aus aller Welt. Wer das Sortiment erkunden möchte, findet außerdem passendes Kaffeezubehör, Kaffeetassen und Pflegeprodukte für Maschinen. Solino steht für einen Kaffee, der nicht nur in der Tasse überzeugt, sondern auch in seiner Entstehungsgeschichte. Der Name bedeutet auf Italienisch „kleine Sonne" und soll Hoffnung symbolisieren. Genau das bringt jede Tasse Solino mit.