Themen rund um Cold Brew Kaffee
Cold Brew Kaffee
Was ist Cold Brew Kaffee?
Cold Brew Kaffee unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichem Eiskaffee. Während Letzterer heiß aufgebrüht und anschließend abgekühlt wird, kommt Cold Brew während des gesamten Prozesses niemals mit heißem Wasser in Berührung. Das grob gemahlene Kaffeepulver zieht über einen Zeitraum von 12 bis 24 Stunden in kaltem Wasser. Da Hitze fehlt, lösen sich deutlich weniger Bitterstoffe und Säuren aus dem Mahlgut. Das Ergebnis ist ein aromatisches Konzentrat mit einer natürlichen Süße und fruchtigen Nuancen, das besonders bekömmlich ist.
Die Herstellung im Überblick
Die Zubereitung erfordert Geduld, aber kaum technischen Aufwand. Zunächst wird der Kaffee mit einem groben Mahlgrad vorbereitet, ähnlich wie für die French Press. In einem speziellen Cold Brew Maker oder einer Karaffe wird das Pulver mit kaltem, gefiltertem Wasser aufgegossen. Ein gängiges Mischverhältnis für ein Konzentrat liegt bei etwa 100 bis 150 Gramm Kaffee auf einen Liter Wasser. Nach der Extraktionszeit bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank wird das Gemisch gefiltert. Das fertige Konzentrat kann im Kühlschrank mehrere Tage gelagert werden und dient als Basis für vielfältige Kreationen.
Die idealen Bohnen für Cold Brew
Nicht jede Bohne entfaltet ihr Potenzial bei der Kaltextraktion gleichermaßen. Besonders empfehlenswert sind helle bis mittlere Röstungen, oft auch als "Omni-Roast" bezeichnet. Da keine Bitterstoffe durch Hitze gelöst werden, kommen die fruchtigen und floralen Noten von Arabica Kaffee besonders klar zur Geltung. Sorten aus Äthiopien oder Kenia verleihen dem Cold Brew eine spritzige Lebendigkeit. Wer es klassischer mag, greift zu mittelamerikanischen Bohnen mit schokoladigen und nussigen Aromen. Wichtig ist in jedem Fall die Frische der Bohnen, die idealerweise unmittelbar vor dem Ansetzen mit hochwertigen Kaffeemühlen gemahlen werden.
Serviervorschläge und Variationen

Cold Brew ist ein äußerst vielseitiges Getränk. Klassisch wird das Konzentrat mit Wasser oder Milch und Eiswürfeln verdünnt. Eine moderne Variante ist der "Cold Brew Tonic", bei dem der Kaffee mit spritzigem Tonic Water aufgegossen und mit einer Scheibe Zitrone oder einem Zweig Rosmarin garniert wird. Die natürliche Süße des Kaffees harmoniert zudem hervorragend mit einem Schuss Haferdrink. Da der Kaffee bereits kalt ist, schmelzen die Eiswürfel langsamer, was den Geschmack länger stabil hält. Für Liebhaber von Filterkaffee stellt diese Methode eine spannende Alternative dar, um die Aromenwelt der Bohne neu zu entdecken.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lange muss Cold Brew Kaffee ziehen?
Die optimale Extraktionszeit liegt zwischen 12 und 24 Stunden. Bei einer kürzeren Zeit schmeckt der Kaffee oft unterextrahiert und dünn, während eine zu lange Zeit ungewollte Bitterstoffe lösen kann. Die meisten Kaffeeliebhaber erzielen nach etwa 14 bis 16 Stunden bei Raumtemperatur das beste Geschmacksergebnis.
Welcher Mahlgrad wird für Cold Brew empfohlen?
Ein grober Mahlgrad ist für Cold Brew essenziell. Die Partikel sollten etwa so grob wie Meersalz sein. Ein zu feiner Mahlgrad würde zu einer Überextraktion führen und den Kaffee bitter machen. Zudem erschwert feines Kaffeepulver das spätere Filtern und führt zu einem trüben Ergebnis in der Tasse.
Wie lange ist Cold Brew im Kühlschrank haltbar?
Selbst hergestelltes Cold Brew Konzentrat ist in einem luftdicht verschlossenen Gefäß im Kühlschrank etwa 7 bis 10 Tage haltbar. Da das Getränk niemals erhitzt wurde, oxidiert es langsamer als herkömmlicher Kaffee. Dennoch sollte es stets kühl gelagert werden, um die feinen Geschmacksnuancen zu bewahren.
Kann man Cold Brew auch heiß trinken?
Ja, das fertige Konzentrat kann mit heißem Wasser aufgegossen werden. Dies ergibt einen sehr milden, säurearmen Kaffee. Diese Methode ist ideal für Kaffeegenießer, die den Geschmack von heißem Kaffee schätzen, aber empfindlich auf die Bitterstoffe reagieren, die bei herkömmlichen Brühmethoden entstehen.
Warum ist Cold Brew weniger sauer als heißer Kaffee?
Viele der im Kaffee enthaltenen Säuren und Öle werden erst bei hohen Temperaturen jenseits der 90 Grad Celsius gelöst. Da Cold Brew mit kaltem Wasser extrahiert wird, verbleiben diese Stoffe im Kaffeesatz. Dies führt zu einem Getränk, das laut Untersuchungen bis zu 70 % weniger Säure enthält als heiß aufgebrühter Kaffee.
Braucht man für Cold Brew eine spezielle Maschine?
Nein, eine spezielle Maschine ist nicht zwingend erforderlich. Ein einfaches Einmachglas und ein Kaffeefilter genügen bereits. Spezielle Cold Brew Maker mit integriertem Metallsieb oder Cold Drip Systeme erleichtern jedoch das Handling und sorgen für ein besonders klares Filterergebnis ohne Kaffeesatz-Rückstände.