Milder Kaffee
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen mildem und starkem Kaffee?
Der Unterschied liegt meist im Röstgrad und der Extraktion. Starker Kaffee wird oft dunkler geröstet und besitzt mehr Bitterstoffe sowie eine höhere Intensität. Milder Kaffee hingegen wird meist heller oder mittel geröstet, wodurch die feinen, oft nussigen oder süßlichen Eigenaromen der Bohne im Vordergrund stehen und die Bitterkeit deutlich reduziert ist.
Welche Kaffeesorten sind von Natur aus mild?
Besonders Arabica-Bohnen aus tiefergelegenen Regionen Brasiliens oder Kaffees aus Indien gelten als sehr mild und säurearm. Im Gegensatz dazu weisen Kaffees aus Hochlagen (z.B. Kenia oder Äthiopien) oft eine spritzigere Säure auf. Wer einen sanften Einstieg sucht, sollte nach "Single Origin" Kaffees aus Südamerika oder speziellen "Milds" Ausschau halten.
Ist milder Kaffee immer säurearm?
Häufig geht ein mildes Geschmacksprofil mit einer geringen Säure einher, jedoch ist dies keine feste Regel. Ein Kaffee kann wenig Bitterstoffe haben (mild), aber dennoch eine feine, fruchtige Säure besitzen. Wenn eine geringe Säure das Ziel ist, sollte explizit auf eine Langzeitröstung und Sorten aus Indien oder Brasilien geachtet werden.
Welche Rolle spielt der Mahlgrad für die Milde?
Der Mahlgrad steuert die Extraktion. Wenn der Kaffee zu fein gemahlen ist, lösen sich mehr Bitterstoffe, und der Kaffee wirkt kräftiger oder gar unangenehm scharf. Für ein milderes Ergebnis kann ein etwas gröberer Mahlgrad helfen, da das Wasser schneller durchfließt und weniger der intensiven Stoffe aus dem Pulver löst.